Volle Fahrt voraus: Bob-Rennen mit dem RC Riesa-Elbland

Bobfahren in Riesa: Ein Event für den guten Zweck!

Es war die elfte Ausgabe des Bobanschubcups, den der RC Riesa-Elbland auf der Bobanschubstrecke organisierte. Und auch in diesem Jahr war die Beteiligung von Unternehmen aus der Region Riesa groß. Topathleten zeigten Muskelkraft – und bärenstark war das Event schon deshalb, weil auch der Polio-Bär vor Ort war.

 Gerd Leopold und sein Team.
Erfolgstrainer Gerd Leopold und sein Team.

 

Als Poliobeauftragte des Distrikts 1880 ist Birgit Schleicher (RC Bautzen) immer mit dem Polio-Bären unterwegs. Ehrensache, dass der Bär auch zur Bob-Anschubbahn nach Riesa kommen durfte – und ebenfalls in den Schlitten gesetzt wurde. Das Rotarische Bobturnier ist als lokales Event längst legendär. Teams aus der lokalen Wirtschaft können sich anmelden und gleichzeitig wohltätige Zwecke in der Region fördern.

 

Ganz in rot: End-Polio-Now-Team im Bob.
Poliobeauftragte Birgit Schleicher im Bob mit dem Polio-Bären. Dahinter: Ulrike Löw und Sabina Gärtner-Nitsche.

Diesmal am Start: Die Sparkasse Döbeln und die Sparkasse Meißen, Heine Stahl- und Eisenbau, die Stadtverwaltung Riesa, ALEMANNIA Treuhand StB, RED Energiedienst, RiePharm, HEROLD Sanitär-Heizung-Blitzschutz, die Kanzlei Rechtsanwalt Walther und und die Kanzlei BSKP, Riesaer Holz- und Bauelemente, Apelos Riesa und der Lions Club Riesa.

Sven Rössel, Daniel Neuer, Sabina Gärtner-Nitsche und Birgit Schleicher.
Zuschauer an der Bobbahn: Sven Rössel, Daniel Neuer, Sabina Gärtner-Nitsche und Birgit Schleicher.

 

 

Teamgeist zeigen, jede Menge Spaß haben war auch das Motto zweier  „End-Polio-Now-Teams“. Mit dem Polio-Bär an Bord ebenfalls am Start: Governor Daniel Neuer (RC Dreiländereck Oberlausitz, Ehrenmitglied des RC Moritzburg), Sven Rössel (DGE Governor elect/RC Leipzig) und Jörg Rahnfeld (RC Leipzig, Öffentlichkeitsarbeit im Distrikt) sowie Birgit Schleicher, Sabina Gärtner-Nitsche (PDG/RC Nürnberg-Neumarkt) und Ulrike Löw (RC Nürnberg-Reichswald/Distriktreporterin).

 

Das Team RC Döbeln-Mittelsachsen schaffte es auf den dritten Platz.
Ein stolzer 3. Platz: Das Team des RC Döbeln-Mittelsachsen

Dank all dieser aktiven Mannschaften konnten die Rotarier, nach Abzug aller Kosten, etwa 5.000 Euro einnehmen, sagt Guido Hähnichen (RC Riesa-Elbland). Er betont das große Engagement der Clubfreunde des RC Riesa-Elbland, auch die Kinder einiger Freunde unterstützen am Grill und beim Getränkeverkauf.

Auf dem Siegertreppchen freute sich das Team der Cavertitzer Elektromontage GmbH. Platz zwei ging an ESF Elbe-Stahlwerke Feralpi GmbH und den dritten Platz belegten eine Mannschaft des RC Döbeln-Mittelsachsen.

Der sportliche Wettkampf wird jedes Jahr vom RC Riesa‑Elbland organisiert, das Turnier steht für das soziale Anliegen der Rotarier. „Kinderaugen sollen leuchten“ ist vor Ort auf einem Banner zu lesen und alle Erlöse des Tages fließen in Kinder- und Jugendprojekte in der Region. Das Motto des Clubs: Unsere Jugend ist unsere Zukunft.
Die Riesaer Cheerleader überzeugten mit Athlethik.
Athletische Einlagen: Die Riesaer Cheerleader
Unterstützung erhielten die Teams von professioneller Seite: Die Athletinnen des Riesaer Cheerleadervereins sorgten für spektakuläre Showeinlagen, deutsche Spitzen-Bobathleten sowie Bundestrainer Gerd Leopold begleiteten die Veranstaltung, gaben Tipps und feuerten die Teilnehmenden nicht nur an, sondern unterstützten auch mit sehr viel Muskelkraft. Logisch, dass die hochmotivierten Mannschaften Bestzeiten einfuhren – und sich auch einige Autogrammjäger ihre persönliche Widmung von den Profis holen konnten.
Die Anschubbahn in Riesa dient sowohl den Profis als auch dem Breitensport für das spezifische Starttraining im Bobsport. Riesa brachte bereits mehrere erfolgreiche Athleten hervor, die den Bobsport international geprägt haben. Der Sportclub Riesa e.V.,  dessen Geschichte eng mit dem Bobsport verwoben ist, feiert bis heute Erfolge seiner Athleten im Spitzensport.

Text: Ulrike Löw

Fotos: Uwe Schirrmeister (RC Riesa-Elbland)