So ein großes Projekt, wie es sich der RC Hof-Bayerisches Vogtland vorgenommen hatte, braucht starke Unterstützung: Das „Doppel-Präsidenten-Projekt“ von Alexander König und seinem Amtsvorgänger Klaus Braun hat es in sich. Ein Irrgarten voller Hainbuchen sollte entstehen. Und das hat geklappt.
Freiwillige mit Schaufel und guter Laune: 1.300 Hainbuchen eingesetzt
Zwei Tage lang schufteten die rotarischen Freiwilligen mit Schaufel und guter Laune: 1.300 Hainbuchen waren einzusetzen, dazu galt es, alles anzuhäufeln. Hackschnitzel und Rindenmulch gab es in großen Haufen abzutragen. Mit Schubkarre und Arbeitshandschuhen gingen alle eifrig zur Sache, auch Familienmitglieder griffen beherzt mit an.

Muskelkater war bei diesem Hands-on-Projekt einkalkuliert. Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Nach zwei Tagen harter Arbeit war es geschafft. Und alle Mitstreiter waren nicht nur megastolz auf sich, sie sind sich einig: Dieses rotarische Labyrinth, wird in Bad Steben der neue Anziehungspunkt im Kurpark sein.
„Eine tolle Mannschaftsleistung!“
„Es war eine tolle Mannschaftsleistung“, freute sich am Ende der amtierende Präsident Alexander König und der Pastpräsident Klaus Braun lobte, das das alles „eine suuuuper Sache“ geworden sei. Der Club könne stolz auf diese Teamleistung sein.

Unterstützt wurden die tatkräftigen Rotarier bei ihrem Hands-on-Projekt von Governor Daniel Neuer, der ebenfalls zur Schaufel griff, Gärtnermeister Jörg Zittrich , der in seiner Freizeit mit anpackte, der Baumschule Harra und dem neuen Bad Stebener Bürgermeister Max Stöckl. Allen sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.
Labyrinth im Heilquellenschutzgebiet

Auch wenn sich Präsident Alexander König ein bisschen mehr Unterstützung „von den Beamten aus München“ versprochen hätte, ging das Projekt recht reibungslos von der Idee über die Planung bis zur Umsetzung über die Bühne. Zwar konnte man deswegen nicht auf die Hilfe der Landschaftsgärtner des Staatsbades zählen, aber das machten die

Rotarier durch Eigenleistung wett. Laut König waren auch im Vorfeld eine wasserrechtliche Genehmigung aufgrund der Lage des Labyrinths im Heilquellenschutzgebiet und eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung nötig, weil der Kurpark unter Denkmalschutz steht. Hier sei der rotarische Freund und Hofer Landrat Oliver Bär eine große Unterstützung gewesen.
Das Heckenlabyrinth geht nun in das Eigentum des Freistaats Bayern, der sich verpflichtet hat, das Heckenlabyrinth zukünftig als Bestandteil des Kurparks zu pflegen.
Nun müssen nur noch die Hainbuchen anwurzeln und gut wachsen, damit das Projekt zum echten Labyrinth werden kann. Und dann können die Besucher herausfinden, wie sie wieder aus dem Labyrinth herausfinden…
Text und Fotos: Kerstin Dolde (RC Hof-Bayerisches Vogtland)